Partnerregionen:  
     
In Deutschland:
In Europa:
Region Altmühl/Wörnitz Region Delizscher Land Region Dübener Heide Region Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft Region Altmühl-Wörnitz
 
 
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  Strukturdaten:
Das Gebiet der lokalen Aktionsgruppe Altmühl-Wörnitz e.V. (LAAW) liegt im Regierungsbezirk Mittelfranken, Bayern. Es umfasst in etwa den südöstlichen Landkreis Ansbach. Derzeit sind private und öffentliche Partner aus 26 Kommunen in der LAAW vertreten, 22 dieser Städte und Gemeinden der Region sind Mitglied in der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg mbH.
 
   
   
  Fläche und Siedlungsstruktur:
Die hohe Flächenverfügbarkeit hat eine ausgeprägte Neubautätigkeit begünstigt, gleichzeitig schreitet die Entleerung der Ortskerne trotz städtebaulicher Bemühungen fort und schafft dadurch gesellschaftliche sowie privat- und kommunalwirtschaftliche Probleme.
 
   

 
  Naturraum und Umwelt:
Ein vielfältiges Spektrum an naturnahen Flächen und Kulturlandschaftselementen begründen die hohe Erholungs- und ökologische Ausgleichsfunktion des Gebiets. Die generell gute Qualität der biotischen und abiotischen Ressourcen wird durch punktuelle Störungen beeinträchtigt, z. B. durch artenarme Nadelholzgebiete und die Eutrophierung der Fließgewässer.
 
         
  Bevölkerung:
Die Anforderung des LEADER+ Programms an eine maximale Bevölkerungsdichte von 120 Einwohnern je km² wird im Aktionsgebiet mit 101 Einwohnern pro km² erfüllt. Die geringe Bevölkerungszunahme im Kerngebiet der Region Hesselberg deutet auf eine niedrige Attraktivität als Siedlungsraum hin. Der überdurchschnittlich hohe Anteil Jugendlicher bietet Ansatzpunkte für spezifische Projekte.
 
         
  Wirtschafts- und Arbeitsmarkt:
Die rückständige Sektorstruktur und eine weiterhin hohe Bedeutung des Primärsektors hemmen eine dynamischere Wirtschaftsentwicklung. Das produzierende Gewerbe ist entgegen der Gesamtentwicklung in Bayern relativ stabil und bildet das Rückgrat der regionalen Wirtschaft. Aufgrund eher kleinstrukturierter Flächenverhältnisse und eine rückständigen Struktur der Landwirtschaftsbetriebe geht die Zahl der Betriebe derzeit überdurchschnittlich stark zurück (2-3 Betriebe je Tag!). Die Mehrzahl der Landwirte hat Probleme, über konventionelles Wachstum die Bewirtschaftung längerfristig zu stabilisieren. Touristisch profitiert die Region nur zum Teil von den „Überschwapp-Effekten“ des Fränkischen Seenlandes und der Romantischen Straße, eine eigenständige touristische Entwicklung soll in speziellen Marktsegmenten neue Zielgruppen erschließen.
 
         
  Leitbild:
Leitsatz: Region Hesselberg - Region mit außergewöhnlicher Lebensqualität
Ziele:
Entwicklung von Natur- und Landschaft
Erhaltung von Kultur und Heimat
Verbesserung des sozialen Zusammenlebens in der Region
Aufwertung der Region Hesselberg
Stärkung des regionalen Bewusstseins
Aufbau einer regionalen Informationsplattform
Ökologisch orientierte Regionalentwicklung
Förderung des Umweltschutzes
   
 
 
     
 
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  Strukturdaten:
Das LEADER-Gebiet Delitzscher Land liegt in Nordwestsachsen als Teilgebiet im Landkreis Delitzsch, nördlich des Oberzentrums Leipzig. Zur Region gehören 15 Gemeinden mit insgesamt 99 Ortsteilen und einer Bevölkerungsdichte von 115 Einwohnern je km².
 
   
   
  Wirtschaftsstruktur:
Das Gebiet war bis 1990 maßgeblich durch Landwirtschaft und Bergbau geprägt. Der Stop der Tagebauentwicklung und die Umstrukturierung der Landwirtschaft führten zum starken Rückgang des Arbeitsplatzangebotes im Ländlichen Raum. Insgesamt sind heute nur noch 10 % der Beschäftigten im Bereich der Land- und Forstwirtschaft tätig.
 
   

 
  Naturraum und Umwelt:
Das Untersuchungsgebiet gehört naturräumlich zum Leipziger Land und zur Dübener Heide. Prägend sind die landwirtschaftlich genutzten Weiden, offene Ackerflächen und wenige Waldflächen. 10 Schutzgebiete nehmen im Untersuchungsgebiet eine Fläche von ca. 28 % ein.
 
         
  Kultur und Tourismus:
Das Delitzscher Land ist kein traditionelles Kultur- und Tourismusgebiet. Im westlichen Teil dominieren flache Ackerebenen und die stillgelegten Tagebaue, im Ostteil sind die gegenwärtig natürlichen Vorraussetzungen für die Entwicklung des Tourismus durch geschlossene Waldgebiete, die Muldenaue und die Anbindung zur Dübener Heide gegeben. Durch die Landschaftsentwicklung im Bereich der ehemaligen Tagebaue entstehen durch Erhöhung der Wald- und Wasserflächen zukünftig auch im westlichen Teil des Gebietes potenzielle Erholungsflächen. Die Weiterentwicklung der Mühlentradition und die Umnutzung kulturhistorischer Gebäude soll durch neue Möglichkeiten im Bereich Buchung, Vernetzung und Vermarktung Touristen anziehen.
 
         
  Leitbild:
Leitsatz: Entwicklung der ehemaligen Delitzscher Bergbauregion und der strukturschwachen ländlicher Region zur Zukunftsregion durch Einsatz von neuem Know-how und Vernetzung innovativer Projekte.
Ziele:
Entwicklung und Umsetzung innovativer Umwelttechnologien
Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft
Überwindung benachteiligter Siedlungsentwicklung
Technologie- sowie Beschäftigungs- und Bildungstransfer
   
 
 
     
 
 
 
       
  Die Region:
Die länderübergreifende Region Dübener Heide liegt im Südosten Sachsen-Anhalts und im Nordwesten Sachsens. Gemarkungen von 48 Gemeinden und Städten der Landkreise Wittenberg, Bitterfeld, Delitzsch und Turgau-Obschatz liegen ganz oder mit Teilflächen in dem Naturpark. Die Region hat eine Bevölkerungsdichte von 89 Einwohnern je km². Die Hauptsäulen der regionalen Wertschöpfung sind die Land- und Forstwirtschaft, kleine und mittelständige Unternehmen im Handwerks- und Dienstleistungsbereich, das Kur- und Gesundheitswesen und in zunehmendem Maße der Tourismus. Trotzdem ist der Arbeitsmarkt der Region mit einer Arbeitslosenquote von über 20 % sehr kritisch. Vor allem der Abbau traditioneller Beschäftigungsfelder in der chemischen Industrie, im Maschinenbau und im militärischen Bereich konnten nicht kompensiert werden. Der hohe ökologische und naturräumliche Wert ist gekennzeichnet durch den überwiegenden Anteil von Landschafts- und Naturschutzgebieten sowie den im Rahmen von NATURA 2000 ausgewiesenen Vogelschutz und FFH-Gebieten, die weit über 80 % der Gesamtfläche einnehmen. Landschaftsprägende Elemente sind die Bachauen mit ihren Wiesentälern.
 
   
   
  Leitbild:
Die Dübener Heide entwickelt sich länderübergreifend zu einer starken Region hoher Lebensqualität, in der die Orientierung auf eine nachhaltige regionale Entwicklung im Mittelpunkt steht. Ökologie, Ökonomie und Soziales bilden gleichberechtigt die Entwicklungsgrundlage für die Region im 21. Jahrhundert. Der Prozess der Globalisierung erfordert als Gegengewicht eine Entwicklung von starken Regionen, die eine Basis aber auch einen Rückzugsraum im harten internationalen Wettbewerb darstellen. Die Dübener Heide stützt sich besonders auf ihr hohes natur- und kulturräumliches Potenzial. Dieses soll erhalten, ausgebaut, in Wert gesetzt und vermarktet werden. Regionale Stärken sind dabei gezielt für die weitere Entwicklung zu nutzen und auszubauen. Regionale Schwächen sollen abgebaut werden.
 
   

 
  Themenfelder:
Die LAG konzentriert sich auf die Valorisierum des natürlichen und kulturellen Potenzials, einschließlich der Steigerung des Wertes von Flächen im gemeinschaftlichen Interesse, die unter NATURA 2000 ausgewählt wurden.
 
         
 
     
 
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  Region:
Die Region entspricht im Kern dem Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, einbezogen sind ferner Gebiete mit sorbischer Besiedlung im Lausitzer Gefilde und der angrenzenden Muskauer Heide. Das Gebiet liegt im östlichen Teil des Freistaates Sachsen und umfasst 22 Gemeinden aus den drei Landkreisen, Bautzen, Kamenz und Niederschlesischer Oberlausitzkreis. Die Region weist eine Bevölkerungsdichte von 65 Einwohnern pro km² auf. Landschaftlich sind die Heidelandschaft, die Teichlandschaft und das wellige Hügelland charakteristisch.
 
         
  Leitbild:
Die hohe Umweltqualität in der Oberlautsitzer Heide- und Teichlandschaft und die Einzigartigkeit des deutsch-sorbischen Siedlungsgebietes sind die wichtigsten Besonderheiten der Region. Unter dem übergeordneten Thema:
"Valorisierung des natürlichen und kulturellen Potenzials"
folgt die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft daher nachstehend genannten Leitbildern:
Die Wirtschaft in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist durch einen gesunden Brachenmix aus Landwirtschaft, Gewerbe und hochwertigen Dienstleistungen gekennzeichnet.
Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist eine europäische Modellregion und für nachhaltiges Wirtschaften.
Der Tourismus ist in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft eine bedeutsame Branche, die durch sanfte Vermarktung der Potenziale Beschäftigung erzielt.
Die hohe Lebensqualität macht die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort.
Die Zweisprachigkeit im deutsch-sorbischen Siedlungsgebiet als normale Alltagserscheinung macht die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft zu einem Tor nach Osteuropa und trägt so im besonderer Weise zum Zusammenwachsen Europas bei.